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Wer zornig ist, bekommt Falten? Die Wahrheit über Zornesfalten.

Wie entstehen Zornesfalten?

Zornesfalten entstehen tatsächlich durch den zornigen und sorgenvollen Gesichtsausdruck aus unserem Mimik-Repertoire. Wir ziehen die Augenbrauen zusammen, wenn uns etwas missfällt. Manchmal werden die Zornesfalten aber auch „Denkerfalten“ genannt. Einige Menschen ziehen nämlich die Augenbrauen gewohnheitsmäßig zusammen, sobald sie sich konzentrieren. Kommt dann die natürliche Hautalterung hinzu, bleiben die Falten unabhängig der Mimik sichtbar. Dies wiederum stört viele Menschen. Wer möchte schon dauerhaft zornig aussehen? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Zornesfalten wirklich entstehen und was man gegen sie tun kann.

Wann sollten Zornesfalten behandelt werden? Quick-Check:

  • Legt sich die Haut stark in Falten, wenn Sie die Augenbrauen zusammenziehen?
  • Sind kleine Dellen zwischen den Augenbrauen sichtbar?
  • Sind bereits starke Falten auf dem entspannten Gesicht zu sehen?

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Was genau sind Zornesfalten?

Unter Zornesfalten, etwas netter klingt der Fachausdruck „Glabellafalten“, versteht man die senkrecht verlaufenden Falten zwischen den Augenbrauen. Da sie einen zornig aussehen lassen, bekamen sie diesen fies klingenden Namen. Die Zornesfalten gehören zu den Falten, die sehr tief werden können und besonders auffällig sind.

Wie und warum entstehen Zornesfalten?

Tatsächlich entstehen Zornesfalten durch einen zornigen oder sorgenvollen Blick, da wir bei solchen Gefühlen die Augenbrauen zusammenziehen. Dies tun wir aber beispielsweise auch, wenn wir gegen helles Licht sehen. Oder wenn wir fragend kucken. Oder eben wenn wir uns konzentrieren. Umso häufiger wir das tun und umso älter wir sind, desto höher die Gefahr, dass die Haut bricht. Die Haut und deren nachlassende Elastizität halten der mechanischen Beanspruchung durch unsere Mimik nicht mehr stand und es zeigen sich erste Bruchlinien. Dann sind die Zornesfalten nicht mehr nur ein Gesichtsausdruck, sondern fest ins Gesicht geschrieben.

Ab wann treten Zornesfalten eigentlich auf, welche Ursachen stecken dahinter und wie kann ich vorbeugen?

Bei entsprechender Mimik zeigen sich bei den meisten Menschen Zornesfalten. Dass diese dauerhaft sichtbar bleiben, kann jedoch bereits ab dem 25. Lebensjahr passieren. Bei besonders konzentrierten Bildschirmkuckern unter Umständen auch schon früher. Nun kann man die eigene Mimik nur sehr schwer beeinflussen, aber es wirkt durchaus vorbeugend, so viel wie möglich zu lachen. Probieren sie mal zu lachen und gleichzeitig die Augenbrauen zusammenzuziehen, ohne eine Grimasse zu schneiden – es geht nicht! Auch ein gesunder Lebensstil hilft, die natürliche Hautalterung hinauszuzögern, welche ebenfalls für die Zornesfalten verantwortlich ist. Die effektivste Vorbeugung gegen Zornesfalten ist jedoch die Behandlung mit Botox. Dieses minimalinvasive Verfahren sorgt zuverlässig dafür, dass Zornesfalten erst gar nicht entstehen.

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Welche Arten von Zornesfalten gibt es?

Bei Zornesfalten unterscheiden wir zunächst zwischen „angehenden Zornesfalten“ und „tiefen Zornesfalten“. Angehende, leichte Zornesfalten sieht man in Form von kleinen Dellen zwischen den Augenbrauen – jedoch nur bei gutem Tageslicht. Tiefe Zornesfalten hingegen können aussehen wie tiefe Einkerbungen und bleiben unabhängig vom Gesichtsausdruck zwischen den Augenbrauen stehen.

Leichte Zornesfalten können ideal mit Botox behandelt und daran gehindert werden, sich zu entwickeln.

Tiefe Zornesfalten werden ebenfalls mit Botox behandelt, jedoch wird die Behandlung häufig mit einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure kombiniert, um die tiefen Falten aufzufüllen.

Warum werden die senkrechten Falten über der Nase Zornesfalten genannt?

Die Zornesfalten befinden sich zwar über der Nase, haben mit dieser aber nichts zu tun. Sie entstehen im Bereich der Augenbrauen und der Stirn. Da sie einer zornigen oder verärgerten Stimmung zugeordnet werden, entstand der Begriff Zornesfalten. Die kleinen Fältchen, die sich direkt auf der Nase bilden, nennt man Nasenfältchen oder „Bunnylines“. Diese entstehen durch das Rümpfen und Hochziehen der Nase beim Lachen.

Was hilft gegen Zornesfalten?

Die beste Behandlung gegen Zornesfalten sind regelmäßig durchgeführte Botox-Behandlungen. Durch die Entspannung der Augenbrauen- und Stirnmuskulatur werden die Falten daran gehindert, sich weiter zu vertiefen. Ob der Bereich zwischen den Augenbrauen komplett glatt bleibt, oder sich noch leichte Zornesfalten bei Anspannung der Muskulatur zeigen dürfen, kann exakt bestimmt werden. Bei tiefen Zornesfalten ist es möglich, dass die Botox-Behandlung mit einer Hyaluronsäure-Unterspritzung kombiniert wird, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Kann man Zornesfalten wegschminken?

Zornesfalten lassen sich nicht wegschminken, da sie sich meist als tiefe Einkerbungen zeigen. Die ersten Zornesfältchen, die in Form kleiner Dellen auftreten, lassen sich möglicherweise durch Make-up kaschieren, bleiben bei Tageslicht aber dennoch sichtbar. Das Wegschminken von Falten ist ohnehin keine gute Lösung, da die Falten nicht daran gehindert werden, sich weiter zu vertiefen.

Zornesfalten wegmassieren: Was bringt ein Gesichtsroller?

Da Zornesfalten durch die mimische Muskulatur entstehen, können sie nur durch die Entspannung eben dieser Muskulatur gemildert werden. Mimische Falten lassen sich grundsätzlich nicht wegmassieren – ganz gleich ob mit Rosenquarz- oder Microneedling-Rollern. Die Massage oder das Needling der Haut können den Teint verbessern. Tiefe Falten und Mimikfalten können damit jedoch nicht verbessert werden.

Mit welchen Methoden kann man Zornesfalten behandeln?

Zornesfalten können durch die Behandlung mit Botox und Hyaluronsäure zufriedenstellend gemildert oder beseitigt werden. Ergänzend können Laserbehandlungen helfen, das Hautbild allgemein zu verbessern.

Kann man Zornesfalten dauerhaft entfernen?

Dauerhaft entfernen kann man eine Zornesfalte nur durch eine Operation mit Durchtrennung des Muskels. Einen so invasiven Eingriff führt man jedoch nur in wirklich schweren Fällen durch , wenn durch den Zornesfalten-Muskel z.B. Migräneattacken ausgelöst werden. Aber man kann die Zornesfalten in vielen Fällen zumindest zeitweise vollständig beseitigen. Um dauerhaft frei von Zornesfalten zu bleiben, sollten im Jahr etwa 1 – 3 minimalinvasive Behandlungen mit Botox und ggfs. Hyaluronsäure durchgeführt werden.

Was kostet die Zornesfalten Behandlung?

Die Kosten für die Zornesfalten Behandlung sind abhängig von der Ausprägung der Falten. Umso früher man mit der Vorbeugung beginnt, umso günstiger ist die Behandlung. Bei leichten Zornesfalten reichen kleine Botox-Injektionen aus, um eine glatte Haut zu erreichen. Diese bieten wir bei Aesthetix ab 330 Euro oder im Abo ab 28 Euro monatlich an. Bei starken Zornesfalten können die Behandlungskosten höher ausfallen, da zusätzlich Unterspritzungen mit Hyaluronsäure durchgeführt werden müssen.

Wie oft müssen oder sollten Zornesfalten behandelt werden?

Die Behandlung der Zornesfalten mit Botox sollte 2 – 3 Mal im Jahr durchgeführt werden. Die Unterspritzung mit Hyaluronsäure bei starken Zornesfalten wird ergänzend zu den Botox-Behandlungen etwa 1 – 2 Mal im Jahr durchgeführt.

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Zornesfalte

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Wie lange wirkt eine Zornesfalten Behandlung?

Die Zornesfalten Behandlung mit Botox wirkt je nach individueller Abbaugeschwindigkeit des Eiweißes „Botulinumtoxin“ etwa 4 – 6 Monate. Die Behandlung mit Hyaluronsäure kann im Bereich der Zornesfalten bis zu 12 Monate halten.

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Kann man Zornesfalten auch mit einer Laserbehandlung mildern?

Eine Laserbehandlung wird oft ergänzend zur Behandlung mit Botox und Hyaluronsäure durchgeführt, da das Hautbild im Gesamten verbessert wird. Eine Laserbehandlung allein kann Zornesfalten jedoch nicht zufriedenstellend behandeln. Das Wichtigste bei der Behandlung von Zornesfalten ist es, dass die überaktive Muskulatur im Bereich der Augenbrauen und der Stirn entspannt wird. Der Laser sorgt für eine ebenmäßigere und gesündere Haut, vermag sogar Augenfältchen zu mildern, doch gegen die starken Zornesfalten kommt er nicht an. Die Zornesfalten sind mehr eine Sache der Muskulatur und weniger eine der Hautstruktur.

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Wann sollte Botox oder Hyaluron nicht zur Faltenreduzierung zum Einsatz kommen?

Eine Behandlung der Zornesfalten mit Botox oder Hyaluron sollte nicht durchgeführt werden: In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei bekannten Unverträglichkeiten, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen oder Entzündungen im Behandlungsareal vorliegen.